Junge Stadt in alten Mauern
Titelfoto Automatisiertes Fahren in Waiblingen

Informationen zum Linienbetrieb

Die geplante automatisierte Buslinie wird den Bahnhof Waiblingen mit dem Berufsbildungswerk bzw. dem Schulzentrum im Gewerbegebiet Ameisenbühl verbinden.

Abb. Linienverlauf der geplanten Buslinie (Entwurfsstand)

Geplanter Verlauf der Buslinie im Gewerbegebiet Ameisenbühl
Quelle: Stadt Waiblingen

Die geplante automatisierte Buslinie wird den Bahnhof Waiblingen mit dem Berufsbildungswerk bzw. dem Schulzentrum im Gewerbegebiet Ameisenbühl verbinden.
 
Auch wenn die Frage nach dem Fahrzeughersteller derzeit noch nicht abschließend geklärt ist, stehen folgende Eigenschaften der Fahrzeuge und des Fahrzeugbetriebes bereits fest:
 
Ende 2021 soll der erste Bus in Betrieb genommen und ab Ende 2022 durch einen zweiten Bus ergänzt werden. Die Fahrzeuge werden voraussichtlich eine Kapazität von 6-15 Personen aufweisen und im Halbstundentakt verkehren. Ein barrierefreier Zugang soll gewährleistet sein.
 
Zur Bewegung auf den Straßen des Reallabors folgt das Fahrzeug zuvor einprogrammierten virtuellen Schienen (sogenannten Trajektorien). Zur weiteren Orientierung dienen ausgewählte Punkte im Umfeld, sogenannte Landmarks. Dabei handelt es sich beispielsweise um Straßenbeschilderung, deren Geokoordinaten mit einer Präzision von unter einem Zentimeter auf der digitalen Karte des Fahrzeuges abgespeichert sind.
 
Die Erkennung des Umfeldes erfolgt über LIDAR-Sensortechnik, Radarmessung und Kameras, unter anderem auch durch Optimierung der Fahrbahnmarkierung. Zur Gewährleistung der Anonymität werden ausschließlich Hüllkonturen erfasst, um beispielsweise zwischen Fußgängern und Radfahrern zu unterscheiden, ohne dabei Individuen identifizieren zu können.


Abb. Verarbeitung von Kameraufnahmen als Hüllkonturen (Beispiel Intel Real Sense Stereokamera)

Beispielfoto für Verarbeitung von Realaufnahmen zu Hüllkonturen Teil 1 von 2Beispielfoto für Verarbeitung von Realaufnahmen zu Hüllkonturen Teil 2 von 2.
Quelle: © Intel Corporation


Darüber hinaus erhält das Fahrzeug Informationen von Sendern, Straßenbeschilderung und Lichtsignalanlagen in der Nähe. Dies können z. B. Auskünfte über den Verkehrsfluss, Hindernisse auf dem Fahrweg oder von der Fahrbahn aus nicht einsehbare Kinder hinter parkenden Fahrzeugen sein.
 
Während der gesamten Fahrt erfolgt die ständige Kontrolle durch einen Fahrzeugführer bzw. eine Fahrzeugführerin. Eine automatisierte Steuerung durch die Busse erfolgt zunächst nur auf ausgewählten kurzen Streckenabschnitten, die im Projektverlauf schrittweise erweitert werden sollen. Die Kontrolle durch die Begleitperson bleibt durchgehend bestehen.

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