Junge Stadt in alten Mauern
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Elektrohaus Bauer GmbH

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Am Stadtgraben 13
71332 Waiblingen

Ansprechpartner:
Herr Stefan und Tim Bauer
07151 52436
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Unternehmensporträt

Geschichte des Elektrohauses Bauer

   Eroeffnungsanzeige

Eröffnungsanzeige vom 19.12.1903

Das Elektrohaus Bauer in Waiblingen wurde vor 100 Jahren als Schlosser – und Mechaniker- Werkstätte gegründet und ist seit 95 Jahren über vier Generationen im Familienbesitz. Der Betrieb wurde vom Gründer Eugen D. Bauer auf den Sohn Eugen A. Bauer zum Enkel Eugen W. Bauer vererbt. Die heutigen Geschäftsführer Stefan und Thomas Bauer, die Urenkel des Gründers, führen die Elektrohaus Bauer GmbH erfolgreich seit 1993.

Der Verkauf gliedert sich in verschiedene Abteilungen: Haushaltskleingeräte, Großgeräte für den Haushalt, HiFi- und Fernsehgeräte und Aufzeichnungsgeräte. Daneben werden aus alter Handwerkertradition, die entsprechenden Dienstleistungen und Kundendienste angeboten: von der Wohnungsinstallation bis zu den modernsten Vernetzungen, von der Alarmanlage bis zur Beschallungsanlage, Antennen– und Satellitenantennenbau. Neben dem Außendienst, der direkt beim Kunden repariert, wird in den Reparaturwerkstätten für Haushaltsgeräte und HiFi- Fernsehgeräte alles, ob Toaster, Waschmaschinen, Radio-, Fernsehgeräte oder Videogeräte, selbst repariert und gewartet.

Den Geschäftsführern ist neben dem vielseitigen Verkaufsangebot, die Kundenbetreuung und der Kundendienst ein besonderes Anliegen. Die heutige Betriebsstruktur hat sich aus einem reinem Handwerksbetrieb zum größten und modernsten ortsansässigen Elektrohaus mit den entsprechenden handwerklichen Werkstätten entwickelt.
 
Von diesem Wandel berichtet die Betriebsgeschichte:

Die Familie Bauer ist seit 1872 in Waiblingen sesshaft. In diesem Jahr heiratete der aus Liemersbach bei Großerlach stammende Schlosser Friedrich August Bauer (1846-1890) Caroline Schäfer (1852-1937). Gleichzeitig übernahm er die Schlosserei seines kurz zuvor verstorbenen Schwiegervaters in der Langestraße 12 um 2900 Gulden (ca.5140 Mark). Er führte den Betrieb nahezu zwei Jahrzehnte, starb aber unerwartet an den Folgen eines Unfalles im Jahre 1890, erst 44 Jahre alt. Von den fünf Kindern lebten beim Tode des Vaters noch zwei minderjährige Söhne: Friedrich Albert (geb.1880) und Eugen David (geb.1875). Die Witwe führte den Betrieb zunächst mit dem inzwischen volljährig gewordenen Bruder Karl Gottlieb Schäfer (1869-1953) weiter. Nach zwei Jahren machte sich dieser selbstständig und verlegte den Betrieb in das Gebäude Langestraße 22. So kann die Firma Bauer eigentlich auf eine über 120 jährige Handwerkertradition in Waiblingen zurückschauen. Der frühe Tod des Stammvaters erzwang eine Unterbrechung und führte nach etwa einem Jahrzehnt (1903) zur Neugründung des heutigen Betriebes Am Stadtgraben 13.

Altes Bild vom Stadtgraben





Am Stadtgraben (damals Grabenstraße) 13 zirka 1928

1903 Die erste Generation: Eugen D. Bauer

Eugen D. Bauer (1875-1960) erlernte bei seinem Vater und seinem Onkel das Schlosser und Mechanikerhandwerk. Nach seiner Lehrzeit ging er zunächst nach Cannstatt in Stellung. Von 1896-1903 war er bei der Maschinenfabrik Adolf Zaiser in Stuttgart tätig. Von dieser ältesten Aufzugsfabrik wurde er einige Jahre auf Montage in die ganze Welt geschickt. Bei seiner Montagearbeit wurde er mit der aufkommenden Elektrizität vertraut. Im Jahre 1897 heiratete er Emilie Wilhelmine Caroline Mayer (1875-1938) die Tochter des Ölmüllers Gottlieb Mayer. Das Gebäude Grabenstraße 13 (Baujahr 1840/41) wurde im Jahre 1896 durch den Ölmüller Mayer erworben. Im letzten Jahrzehnt des 19. Jahrhunderts begann sich das vorwiegend ackerbautreibende Land- und Amtstädtchen Waiblingen zu einer Gewerbe und Industriestadt zu entwickeln. Waiblingen hatte im Jahr 1900 5000 Einwohner, 1905 waren es bereits 6000, 1910 war die Zahl der Einwohner auf 7000 angewachsen. Zu dieser Zeit gab es zirka 400 Gewerbetreibende in Waiblingen, darunter nur drei Schlosser: Wilhelm Braun, Immanuel Currlin und Carl Schäfer. Nur der letztere hatte sich der Zeit angepasst und war auch Mechaniker.

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Firmenlogos aus den Jahren 1918 (unten) - 1929 (oben rechts) - 1953 (mitte) und 1990 rechts

Am 01.12.1903 eröffnete Eugen D. Bauer seine eigene Schlosserei und mechanische Werkstatt. Im Remstalboten teilte er seine Eröffnung mit und versprach eine prompte und reelle Bedienung bei voller Zufriedenheit. Als im Oktober 1905 das Elektrizitätswerk eröffnet wurde, bewarb er sich um die Konzession für die Installation von elektrischen Anlagen. Die Zulassung erhielt er auf Grund seiner Erfahrungen während der Zeit bei der Firma A. Zaiser. Zu jener Zeit war es üblich den Gesellen und Lehrlingen Kost und Logis im Hause des Meisters zu bieten, so hatte die Frau des Meisters nun für 12 Personen zu kochen.

Im ersten Stock des Gebäudes hatte die Landjägerstation ein Dienstzimmer gemietet. Neben der täglichen Arbeit fand Eugen D. Bauer noch Zeit einige patentamtlich geschützte Artikel zu entwickeln und herzustellen. So erfand er den drehbaren Kaminaufsatz Vulkan aus Ton, welcher bei jedem Wetter einen guten Rauchabzug ermöglichte. Auch stellte er einen Kartoffelschütte her der es ermöglichte die unteren Kartoffeln zuerst zu entnehmen. Dann erfand er eine elektrisch beheizte Biegemaschine für Vulkanfiber, mit der man runde und kantige Kofferecken fertigen konnte. Die Maschinen wurden durch Reisende in ganz Deutschland vertrieben. Ebenfalls wurden Anlagen in den Bereichen Gas- und Wasserinstallation erstellt. Der erste Rundfunksender ging in Stuttgart am 8.Mai 1924 offiziell in Betrieb, bereits am 01.07.1924 hat Eugen D. Bauer seine Rundfunkabteilung in Betrieb genommen und war somit der erste Radiohändler im Umkreis. Circa im Jahr 1922 hatte er einen originalen Frigidaire Kühlschrank für rund 1000 Goldmark aus Amerika importiert und stellte diesen in seinem Schaufenster aus. Das Gerät wurde durch die Famile Bauer benutzt und lief vier Jahrzehnte!

1958 Die zweite Generation: Eugen A. Bauer

Am 01.Juli 1935 übergab der 60 jährige Vater seinem Sohn Eugen A. Bauer den gesamten Betrieb als Alleininhaber auf Rentenbasis. Nach der Währungsreform nimmt die Entwicklung der Elektrogeräte einen enormen Aufschwung. Nach einem Ladenumbau im Jahre 1953 feiert das große, neuzeitliche Elektro- und Radiohaus mit vielen Abteilungen sein fünfzigjähriges Jubiläum.

1970 Die dritte Generation: Eugen W. Bauer

Nach der Beendigung seiner Schlosserlehre, der Lehre als Elektroinstallateur sowie der absolvierten Prüfung zum Elektromeister kehrt Eugen W. Bauer in den väterlichen Betrieb zurück. Er übernimmt die Firma seines 68 jährigen Vaters, Eugen A. Bauer im Jahr 1970. Ein großer Umbau, mit deutlicher Erweiterung der Räumlichkeiten, im Jahr 1970 bringt die Firma auf den aktuellsten Stand und eine neuzeitliche Verkaufskonzeption.

1993 Die vierte Generation: Thomas und Stefan Bauer

Die heutigen Geschäftsführer Thomas und Stefan Bauer übernehmen im Jahr 1993 von ihrem Vater gemeinsam die kontinuierlich gewachsene Firma. Thomas Bauer, als gelernter Kaufmann, ist für die Abteilungen Rechnungswesen und "Braune Ware", sein Bruder Stefan Bauer als ausgebildeter Elektromeister für die handwerkliche Seite und die "Weiße Ware" zuständig. Der Betrieb wird kontinuierlich an die sich immer schneller ergebenden Entwicklungen angepasst. Somit ist auch heute das Elektrohaus Bauer der Ansprechpartner für passgenaue Lösungen.


Das heutige Firmenlogo:

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