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Invest BW geht in die 5. Runde


Der aktuelle Förderaufruf ist missionsorientiert. Ziel ist es, Projekte und Maßnahmen von Unternehmen und Start-Ups in Baden-Württemberg zu fördern, die einen signifikanten Beitrag dazu leisten, den Themenfokus „Green Tech“ im Land weiter voranzubringen. Auch diesmal werden, wie schon in der Vergangenheit, für Einzel- und Verbundvorhaben separate Förderaufrufe veröffentlicht.

Die Antragstellung erfolgt nach dem Stichtagsprinzip –Ihre Ideen müssen somit bis zum 31. März 2023 (15:00 Uhr) eingereicht werden. Mitmachen können Unternehmen mit Sitz in Baden-Württemberg, insbesondere KMU und Start-Ups, sowie in Verbundvorhaben auch Forschungseinrichtungen.

Für den jetzigen Förderaufruf stehen rund 30 Mio. € zur Verfügung.

Gefördert werden können einzelne Unternehmen mit Sitz in Baden-Württemberg sowie Kooperationen zwischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen bzw. Hochschulen.

Je nach Forschungsintensität, Unternehmensgröße bzw. Projektart sind Förderquoten zwischen 15 und 45 Prozent möglich. Die Förderhöhe liegt zwischen 20.000 Euro und 1.000.000 Euro (für Einzelvorhaben) bzw. 3.000.000 Euro (für Verbundvorhaben).

Gefördert werden technologische Forschungs- und Entwicklungsvorhaben, aber auch nicht technische Innovationsprojekte im Dienstleistungsbereich, die branchenübergreifend auf neue Produkte, neue Dienstleistungen, neue Geschäftsmodelle und -prozesse sowie datenbasierte Dienstleistungen (Smart Services) und Service-Plattformen abzielen. Der Fokus der Projekte soll auf der Erschließung neuer Marktfelder, sowie der Erhöhung der Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen liegen.

Die Vorhaben sollen den Fokus auf einen der drei folgenden Aspekte legen:

  • Entwicklung neuer Technologien, Materialien und Verfahren, die einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten:

    Die Projekte und Maßnahmen sollen dazu beitragen, neue Technologien und Verfahren im Bereich des Klimaschutzes und der Ressourcenschonung zu entwickeln und in die betriebliche Umsetzung zu bringen.  Hierzu gehören bspw. die (Weiter-)Entwicklung alternativer Antriebsarten, wie die Elektromobilität oder die Brennstoffzelle, neue Verfahren und Technologien zur klimaneutralen Energiegewinnung und -speicherung, zur Verbesserung bzw. Optimierung von Produktionsprozessen, zur Optimierung von Wartungsprozessen, zur Gewinnung von CO2 aus Umgebungsluft (Direct Air Capture), zur Nutzung von CO2 als Rohstoff, innovativen Leichtbaulösungen sowie Recyclingmethoden, die zu erheblichen Material- und Ressourceneinsparungen führen.
  • Erprobung und Adaption neuer Technologien in bestehende Prozesse, Verfahren und Produkte:

    Die Vorhaben können dazu dienen, neue Technologien, Materialien und Verfahren in bestehende Prozesse und Produkte zu integrieren, um den Treibhausgasausstoß, den Materialeinsatz und Ressourcenverbrauch zu reduzieren. Dabei kann auf bestehende oder kurz vor der Markteinführung befindliche Produkte und Dienstleistungen zurückgriffen werden. Beispiele für eine solche Integration können sein: Der vermehrter Einsatz von neuen Werkstoffen und Materialien (Bsp.: Biopolymere, Leichtbaumaterialien) in bestehenden Produkten, die Nutzung von neuen CO2-armen Technologien im Produktionsprozess (Bsp.: Brennstoffzelle, Prozesse zur Energieeinsparung, Optimierung von Verbrennungs- und Heizprozessen, 3D-Druck-Verfahren) oder die Konzeption und Entwicklung von langlebigen Produkten, mit niedrigeren Wartungszyklen, robusteren Materialien und höherer Recyclingfähigkeit.
  • Entwicklung innovativer Dienstleistungen und neuer Geschäftsmodelle zur Stärkung des Klimaschutzes:

    Innovative Dienstleistungen können ebenfalls einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten und können daher ebenfalls Gegenstand der Förderung sein. Beispiele für solche innovativen Dienstleistungen sind KI-gestützte Softwareanwendungen oder Simulationen zur Identifizierung von Optimierungspotenzialen in der Produktion, die Entwicklung von Beratungsleistungen zur Stärkung des Einsatzes von neuen Technologien und Materialien in Unternehmen, die softwaregestützte Identifizierung von möglichen Einsatzorten nachhaltiger Technologien (z.B. Photovoltaik, Brennstoffzelle, Batterien etc.) in Unternehmen und öffentlicher Infrastruktur oder die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle, die die Einführung neuer Technologien in Unternehmen beschleunigen können (z.B. Green-Tech as Service, neue Betreibermodelle, innovatives Contracting).

Weiterführende Informationen und Antragsunterlagen finden sich unter invest-bw.de/innovation


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