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Informationen zu Schulen und GTB

Schulbetrieb unter Pandemiebedingungen

Nach den Sommerferien starten alle Schulen wieder mit dem Präsenzunterricht. Alle Schülerinnen und Schüler sind wieder regelmäßig vor Ort, die Abstandsgebote fallen weg, dafür gilt an den weiterführenden Schulen die Maskenpflicht – die Corona-Pandemie stellt die Schulen vor große Herausforderungen. Die Waiblinger Schulen sind dennoch für den Start in das neue Schuljahr gut vorbereitet.
Bereits vor den Sommerferien haben die Waiblinger Schulen mit der Vorbereitung auf das kommende Schuljahr begonnen und sich für die neuen Bedingungen der Corona-Pandemie gewappnet. Die Grundschulen sind seit Juni im neuen Regelbetrieb erprobt und konnten wichtige Erfahrungen für die Praxis sammeln.
  • Zum Schulstart stehen der Infektionsschutz und der Gesundheitsschutz der Schülerinnen und Schüler und des schulischen Personals an erster Stelle.
  • Jede Schule hat ein Hygienekonzept für den Schulbetrieb unter Pandemiebedingungen entwickelt, das den Gegebenheiten vor Ort Rechnung trägt.
  • Die Waiblinger Schulen sind für eine gründliche Händehygiene ausgestattet, Husten- und Niesetikette, das Unterlassen von Umarmungen und Händeschütteln sind selbstverständlich.
  • Außer den laufenden Unterhaltsreinigungen werden zusätzlich täglich die Handkontaktflächen gereinigt.
  • Wie nach den Pfingstferien wird auch nach den Sommerferien von jeder Person an der Schule eine Gesundheitserklärung gefordert.
  • Wenn ein Präsenzunterricht nicht möglich ist, findet Fernlernunterricht statt. Dafür hat die Stadt im Wege des Sofortausstattungsprogramms des Bundes und der Länder Laptops und Tablets beschafft, die als Leihgeräte ausgegeben werden können. Der Gerätebedarf wurde im Vorfeld mit den Schulen abgestimmt, um soziale Ungleichgewichte auszugleichen. Zusammen mit den bereits vorhandenen Geräten sind die Waiblinger Schulen damit für den Fernlernunterricht gerüstet.
  • Um sich und andere zu schützen, werden von Lehrkräften, Eltern und anderen Personen im Kontakt untereinander die Mindestabstände eingehalten, zu und zwischen den Schülerinnen und Schülern muss aber kein Abstand mehr eingehalten werden.
  • In den weiterführenden Schulen werden daher Mund-Nasen-Bedeckungen überall außerhalb der Unterrichtsräume getragen. Im Unterricht ist das Tragen der Maske freiwillig und auch beim Sport oder während des Essens besteht keine Tragepflicht.
  • Häufige Kontakte und die Durchmischung von Gruppen werden weiterhin, wo es möglich ist, vermieden.
  • Daher definieren die Schulen für die Klassen und Betreuungsgruppen feste Zusammensetzungen, in denen sie den Schulalltag gemeinsam verbringen.
  • Die städtischen Betreuungsangebote an den Schulen sind wie bisher so ausgerichtet, dass auch hier die Gruppenbildung konstant gehalten wird.
  • Die Unterrichtszeiten beginnen unter Umständen gestaffelt, damit nicht alle Schülerinnen und Schüler gleichzeitig auf den Gängen und Schulhöfen unterwegs sind.
  • Dadurch finden auch die Pausen und damit die Mensanutzung zeitversetzt statt.
  • So ist eine regelmäßige Reinigung zwischen den Essensschichten in der Mensa möglich.
  • Die Schulen haben einzelnen Klassen eigene Pausenbereiche und Sanitärräume zugeordnet und auch AG-Angebote jahrgangsgetrennt organisiert.
  • Eine gezielte Wegeführung stellt sicher, dass Schüler verschiedener Jahrgänge bei Ihrem Weg durch die Schule nicht in Kontakt kommen.
  • Ein wichtiges Instrument zur Eindämmung des Infektionsrisikos ist außerdem die vom Kultusministerium ermöglichte zweimalige freiwillige Testung von Lehrkräften und allen anderen an der Schule tätigen Personen, die den Übergang von der Ferienzeit in den Schulbetrieb erleichtert.
  • Im Infektionsfall können sich außerdem alle an der Schule anwesenden Personen freiwillig testen lassen.
  • Die Stadtverwaltung ist in engem Austausch mit den Elternvertretern, Schulleitungen und Leitungen der Betreuungseinrichtungen, um die Anliegen der Eltern und Kinder bestmöglich zu vertreten.
  • Ziel aller Maßnahmen ist es, den Schulbetrieb so gut wie möglich zu sichern und Infektionen oder im äußersten Fall die Schließung einer Schule zu vermeiden.
  • Für den Fall, dass Infektionsfälle an den Schulen auftreten, arbeitet die Stadt Waiblingen eng mit dem Gesundheitsamt, dem staatlichen Schulamt, der Schule und den Betreuungseinrichtungen zusammen.
Die Corona-Pandemie hat alle unerwartet getroffen. Die letzten Monate haben gezeigt, dass oft auch Improvisation nötig ist, um nicht vorhersehbare Situationen zu meistern. Die Phase der Schulschließungen und der darauffolgenden schrittweisen Wiederaufnahme des Regelbetriebs unter Pandemiebedingungen an den Schulen haben die Schulen in Waiblingen, nicht zuletzt durch die Unterstützung der Eltern, der Lehrer und Betreuungskräfte, erfolgreich gestemmt. In der Sommerpause wurde die Chance genutzt, weitere Vorbereitungen zu treffen und gut gewappnet, in das neue Schuljahr zu starten.
 

Ganztagesbetreuung unter Pandemiebedingungen

Seit dem 29. Juni sind die Grundschulen wieder im Regelbetrieb und gestalten den Schulalltag unter Pandemiebedingungen. Auch die städtischen Betreuungsangebote an den Schulen finden daher seit Ende Juni wieder in vollem Umfang statt.
  • Ob Frühbetreuung, Mittagsblock oder flexible Nachmittagsbetreuung – die städtischen Betreuungsangebote sind auch nach den Sommerferien wieder in vollem Umfang von berufstätigen Eltern für die Schulkinder buchbar. Dennoch ist nicht alles wie vor der Pandemie: Der Ganztagesbetrieb findet laut der aktuellen Corona-Verordnung Schule „in möglichst konstant zusammengesetzten Gruppen statt“. Die Gruppeneinteilungen in der Betreuung orientieren sich daher an der Zusammensetzung, die im Schulbetrieb am Vormittag gilt, um eine Durchmischung der Gruppen und das Infektionsrisiko so gering wie möglich zu halten.
  • Das bedeutet, dass die Gruppen nach Klassenstufen getrennt betreut werden. Sowohl in den Innenräumen als auch im Schulhof- und Außenbereich sind die Schülerinnen und Schüler einer Gruppe zugeordnet. Das Mittagessen findet im Schichtbetrieb statt, um die Begegnung verschiedener Klassenstufen möglichst zu vermeiden. Neben der räumlichen Trennung ist vor allem die Konstanz der Gruppenzusammensetzung wichtig, um im Infektionsfall die Kontakte gut nachvollziehen zu können. Die Organisation erfolgt in enger Abstimmung mit den Schulen und Eltern.
  • Ein Abstandsgebot unter den Kindern oder eine Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung wird es in den Klassenstufen der Grundschule auch weiterhin nicht geben. Im Betreuungsalltag bestehen deshalb mehr Möglichkeiten für Spiele und Bewegung.
Die städtischen Betreuungseinrichtungen konnten in den Wochen vor den Sommerferien diese Regelungen schon erproben und sind für das neue Schuljahr gut vorbereitet.

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