Junge Stadt in alten Mauern

Veranstaltung

Waiblingen zur NS-Zeit

WN_Beinsteiner_Tor
Fr, 24. Februar 2017
16:00-17:30 Uhr
- entfällt -
Das Datum dieser Veranstaltung liegt in der Vergangenheit

Die Stadtführung behandelt Themen wie Luftschutz und Splitterschutz im Zwinger, die Waiblinger Frauendemonstration, das Ende des Krieges am 21. April 1945, die Aktion gegen den „Bibelforscher“ Paul Ilg und die umstrittenen Graffiti am Beinsteiner Tor.
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Beschreibung
Oft bieten Stadtführungen eine leicht verdauliche Mischung aus Vergangenheitsverklärung, leichter Unterhaltung und Event. Das ist bei der NS-Führung nicht so! Es geht um Themen wie Luftschutz und Splitterschutz im Zwinger, die Waiblinger Frauendemonstration, das Ende des Krieges am 21. April 1945, die Aktion gegen den „Bibelforscher“ Paul Ilg, die umstrittenen Graffiti am Beinsteiner Tor. Der Weg führt vom Beinsteiner Tor zum Alten Dekanat, in dem Dekan Hermann Zeller und seine Frau Elsbeth lebten, die das jüdische Ehepaar Krakauer vor den Verfolgern versteckten. Was die Nazis mit dem Alten Postplatz vorhatten, wird ebenso deutlich wie der Zusammenhang zwischen den Kriegsenden der beiden Weltkriege, die am Gefallendenkmal für die Toten des Ersten Weltkrieges im Luisenanlägle erklärt werden kann.  Und schließlich kann man auf dem Friedhof Alte Rommelshäuser Straße die tragische Geschichte des beliebten Arztes und bekennenden SS-Mannes Dr. Walter Müller nachvollziehen. Der Rundgang endet mit dem Besuch an den Gräbern der in Waiblingen verstorbenen Zwangsarbeiter(innen).
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Treffpunkt
Treffpunkt ist am Beinsteiner Tor.
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Kosten
6,50 €
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Veranstalter
Tickets erhalten Sie in der Touristinformation
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