Junge Stadt in alten Mauern
Abschlusskonzert_Opernwerkstatt

Kultur kommt nach Hause

Die meisten städtischen Kultureinrichtungen waren wegen der Coronakrise geschlossen. Zahlreiche Veranstaltungen können weiterhin nicht stattfinden oder müssen verschoben werden. Doch das kulturelle Leben der Stadt ruht nicht.

Nach und nach können nun die Einrichtungen im Rahmen der geltenden Coronaverordnungen des Landes wieder für die Besucherinnen und Besucher öffnen. Und: "Kultur kommt nach Hause".
  • Die Galerie Stihl Waiblingen ist wieder geöffnet! Zu sehen ist die Ausstellung "Marion Eichmann - Follow M.E". Weitere Infos auf der Internetseite der Galerie: klicken Sie >> hier
  • Die Kunstvermittlung der Kunstschule Unteres Remstal geht online zur aktuellen Ausstellung in der Galerie "Marion Eichmann - Follow M.E.": klicken Sie >> hier
  • Das Haus der Stadtgeschichte ist wieder geöffnet: klicken Sie >> hier
  • Die 2. Internationale Opernwerkstatt Waiblingen wird vorbereitet: klicken Sie >> hier
Unter dem Motto „Kultur kommt nach Hause“ gibt es fast täglich um 19 Uhr Beiträge auf der Facebook-Seite der Stadt Waiblingen "Waiblingen Stadtportal", auf Instagram unter "kulturinwaiblingen" und anschließend hier. Mit dabei sind:
  • Musikalische Grüße und Konzertmitschnitte der Stipendiaten der Internationalen Opernwerkstatt Waiblingen sowie der Künstler aus dem Konzert- und Theaterprogramm des Bürgerzentrum Waiblingen
  • Spieletipps und Märchengeschichten aus der Stadtbücherei Waiblingen
  • Exponatvorstellungen und Eindrücke aus dem Haus der Stadtgeschichte Waiblingen
  • Das Bild des Monats aus der aktuellen Ausstellung "Marion Eichmann: Follow M.E." in der Galerie Stihl Waiblingen
  • Kreative Challenges und Kunstvermittlung der Kunstschule Unteres Remstal zur Ausstellung "Marion Eichmann: Follow M.E."


Singen für Alle - Der Clip!

Mitmachaktion zum großen Erinnerungsvideo mit Patrick Bopp (FÜENF)

Anlässlich des Europatags am 9. Mai 2020 lud die Stadt Waiblingen im Rahmen des Angebots "Kultur kommt nach Hause" zum digital verbundnen "Singen für Alle" mit Patrick Bopp (FÜENF). Viele Hobbysängerinnen und -sänger filmten sich in Aktion zu „Ein bisschen Frieden“, um so die Freude am Singen zu teilen. Entstanden ist dieser großartige, gemeinsame Clip.

Wir danken allen, die den Mut hatten, sich mit Ihrer Stimme zu zeigen!
Viel Spaß beim Anschauen und Mitsingen!

Musikalische Grüße und Konzertmitschnitte der Stipendiaten der Internationalen Opernwerkstatt Waiblingen sowie der Künstler aus dem Konzert- und Theaterprogramm des Bürgerzentrum Waiblingen

  • Waiblinger Opernwerkstatt, die Zweite!


    Zum zweiten Mal lädt die Stadt Waiblingen junge Sängerinnen und Sänger zu einer Opernwerkstatt zwischen 23. und 28. November 2020 ein, Dan Ettinger und die Stuttgarter Philharmoniker begleiten sie beim Abschlusskonzert im Bürgerzentrum Waiblingen am 28. November 2020. Zusammen mit der weltbekannten Sopranistin Melanie Diener steht auch dieses Jahr der Starbariton Thomas Hampson den Sängerinnen und Sängern als Mentor und Initiator zur Seite. Heute schickt er seine musikalischen Grüße nach Waiblingen und freut sich über die Bewerbungen aufgehender Nachwuchstalente!

    ZUR AUSCHREIBUNG
    Alle Grußbotschaften unserer Stipendiaten finden Sie hier.

Exponatvorstellungen und Eindrücke aus dem Haus der Stadtgeschichte Waiblingen

  • Truhe Truhe

    (1/3) Ein ganzes halbes Leben 📦


    Schon vor einiger Zeit kam diese eindrucksvolle Truhe in die Museumssammlung, die seither in einem unserer Depots ihr Geheimnis hütete. Gefüllt ist sie mit allerlei Hausrat, Büchern, einigen Kleidungsstücken, einem Holzschild mit Namenszug und einem Zettel: "Aussteuertruhe, ca. 1870er". Ein ganzes halbes Leben.

    Aber wem gehörte die Truhe? Wir haben bei unseren Recherchen mit dem Holzschild angefangen und vermutet, dass es sich dabei um den Namen der Besitzerin handelt. Nach einigem Suchen stellte sich heraus: wir lagen richtig. Die Truhe gehörte Barbara Luise Sophie Bührer, geb. Rau. Sie kam in Bittenfeld, heute eine der Waiblinger Ortschaften, am 28. Juli 1859 als Tochter des Bauern und Schäfers Karl Friedrich Rau und seiner Ehefrau Luise, geb. Läpple zur Welt. Bereits in ihren jungen Jahren wird sich die große Truhe immer weiter mit allem Nützlichen gefüllt haben, das man so für einen eigenen Hausstand benötigt. Den gründete Luise Rau am 10. August 1884, dem Tag ihrer Hochzeit mit Gottlob Ferdinand Bührer. Ihr Ehemann wurde am 3. Dezember 1853 ebenfalls in Bittenfeld geboren, seine Eltern waren Jakob Bührer, Bauer und Maurer, und Christina, geb. Oberhans (?).

    Luise und Ferdinand, so ihre Rufnamen, verbrachten ihr gesamtes Leben in Bittenfeld und hätten beinahe noch ihre Goldene Hochzeit feiern dürfen - wäre Ferdinand nicht am 10. April 1932 gestorben. Luise starb am 19. Mai 1949 mit fast 90 Jahren im selben Ort, in dem sie geboren wurde. Von Jugend, Kaiserzeit, Krieg und Wirtschaftswunder erzählt die Aussteuertruhe, die sie über all die Jahre immer wieder mit Ergänzungen bestückte - ein ganzes halbes Leben.

    Truhe

Spieletipps und Märchengeschichten aus der Stadtbücherei Waiblingen

  • Es ist wieder Märchenstunde! Im Bilderbuchkino erzählt uns die Stadtbücherei Waiblingen das Märchen "Der Froschkönig" der Brüder Grimm. Viel Freude beim Anschauen und Zuhören!

Das Bild des Monats aus der aktuellen Ausstellung "Marion Eichmann: Follow M.E." in der Galerie Stihl Waiblingen

  • Marion Eichmann Badehocker

    Zunächst folgen Besucher*innen der Künstlerin nach Japan. In der Arbeit Tokyo mono treffen Chaos und Ordnung auf einzigartige Weise aufeinander. 50 japanische Badehocker sind in einem rund 25 Quadratmeter großen Raster aufgestellt und laden zu einer Entdeckungstour durch Tokyo ein. Jeder Hocker stellt ein besonderes Erlebnis der Künstlerin in der Stadt dar, gleicht einer Momentaufnahme. Die Hocker sind überzogen von einer collageartigen Textur: Eichmann baut japanisches Fastfood aus Pappe oder einen sich ins Dreidimensionale auflösenden U-Bahn-Plan aus farbigen Plastikdrähten. Einer der Hocker ist ganz in dunkle Töne getaucht und steht für das nächtliche Tokyo. Unter den Hockern fahren Schiffe hindurch, darüber Züge und Fahrräder; die Zwischenräume sind mit unzähligen kleinen Spielzeugautos gefüllt. Die Künstlerin verweist aber nicht nur auf das für Tokyo typische hohe Verkehrsaufkommen und die Menschenmassen, sondern sorgt auch dafür, dass sich die Größenverhältnisse zwischen Architektur und Gegenständen aufheben. Vor Ort entwickelte die Künstlerin auch erste Ideen für die Arbeit Tokyo mono. Bevor sie sich für die Badehocker entschied, dachte die Künstlerin an eine Arbeit mit Gefäßen, die bis zum Rand mit Geschichten gefüllt sind.
    Der Titel der Bodenarbeit erschließt sich aus der doppelten Bedeutung von „mono“. Der Begriff steht für „einzeln“ (allein in Tokyo) und bedeutet im Japanischen „die Sache“ – der sich Marion Eichmann konsequent widmet. Trotz Sprachbarriere ist Tokyo mono ein allgemeinverständliches Sinnbild für das Alleinsein als Fremde in dieser Stadt sowie die totale Reizüberflutung.

    Bildnachweis: Ausstellungsansicht © Stadt Waiblingen
    Foto: Peter Oppenländer

Kreative Challenges und Kunstvermittlung der Kunstschule Unteres Remstal zur Ausstellung "Marion Eichmann: Follow M.E."

  • Folge der Künstlerin! Besuche die Ausstellung Follow M.E.: Marion Eichmann der Galerie Stihl Waiblingen ab 15. Juni 2020 im Internet und stelle dich der künstlerischen Herausforderung. Gemeinsam reisen wir virtuell in vier Metropolen der Welt: Istanbul, Berlin, New York und Tokio. Diese Städte hat Marion Eichmann besucht und in ihren künstlerischen Arbeiten erforscht.
    Für jede Altersgruppe gibt es neben den Führungen eine spannende künstlerische Challenge, die digital abgerufen werden kann. Alles was du dazu brauchst, findest du zuhause. Erschaffe dein eigenes Werk und schicke ein Foto davon an kunstvermittlung@waiblingen.de. Wir veröffentlichen dein tolles Bild auf der Homepage der Kunstschule Unteres Remstal.

    ZUR KUNSTVERMITTLUNG

    ISTANBUL CHALLENGE
    Schnipsel auf Schnipsel auf Schnipsel

    ab 5 Jahren
    Mit Schere und Papier kann man auch wunderbar „zeichnen“. Übereinander und nebeneinander geklebt, entsteht aus bunten Schnipseln ein lustiges, wimmeliges Kunstwerk.



    BERLIN CHALLENGE
    Waschsalon oder Kaugummiautomat

    ab 6 Jahren
    Erfinde unglaubliche Objekte aus gesammelten Verpackungen und Papier. Bau dir deine Umgebung nach: ob Waschmaschine, Kaugummiautomat oder Feuerwehrauto – du bist der/die Designer/in!



    NEW YORK CHALLENGE
    Hallo Großstadtdschungel!

    ab 8 Jahren
    Entwirf ein fantastisches Wimmelbild mit Bleistift auf Papier. Im nächsten Schritt kannst du mit allerhand farbigen Papierschnipseln einen fantasievollen Großstadtdschungel gestalten.

    TOKYO CHALLENGE
    Hockeruniversum

    ab 9 Jahren
    Erschaffe wie Marion Eichmann in ihrer Installation Tokyo Mono aus einem ausgedienten Kinderhocker oder einem alten Pappkarton mit lustigen Fundstücken, Papieren aller Art und deiner Fantasie ein lebendiges, dreidimensionales Miniuniversum.



    CHALLENGES FÜR JUGENDLICHE
    Tape Art

    ab 12 Jahren
    Arbeite mit vielen farbigen Klebebändern: Eine peppige, knallbunte, horizontal und vertikal betonte Stadtlandschaft solldabei entstehen



    Urban Sketching
    ab 12 Jahren
    Zeichne und skizziere Deine Umgebung mit Tuschestift oder Fineliner. Mit farbigen Papierelementen, die im Bild auch gestapelt werden dürfen, wird im Handumdrehen eine tolle, reliefartige Collage daraus!


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