Junge Stadt in alten Mauern
Ferienprogramm Kinder 3

Bundesprogramm Kita-Einstieg

Brücken bauen in frühe Bildung

Die Stadt Waiblingen nimmt seit 2017 am Bundesprogramm „Kita-Einstieg: Brücken bauen in frühe Bildung“ teil, das vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert wird. Anfang des Jahres 2021 wurde das Programm für einen Zeitraum von weiteren zwei Jahren bewilligt und endet mit Ablauf des Jahres 2022.

Ziel des Programms ist es, Familien mit Zugangshürden jeglicher Art den Einstieg in das deutsche Bildungssystem zu ermöglichen und sie dabei unterstützend zu begleiten. Mit niedrigschwelligen Angeboten für die Kinder und Informationen über die örtlichen Möglichkeiten zur frühen Bildung werden die Familien über aufsuchende Ansätze erreicht. Ein weiterer Bestandteil ist die Fort- und Weiterbildung der pädagogischen Fachkräfte bspw. zu den Themen interkulturelle Kompetenz, Kultursensitivität, vorurteilsbewusste Bildung u.a.

Ein wesentlicher Bestandteil der Programmumsetzung ist die Spielgruppe in der Anschlussunterkunft Marienheim für Kinder von 1 bis 3 Jahren. Hier knüpfen die Kinder Kontakte zu Gleichaltrigen, sammeln erste Erfahrungen in einer kitaähnlichen Tagesstruktur und kommen in Berührung mit der deutschen Sprache. Die Spielgruppe ist so angelegt, dass die Kinder im Alter von 3 Jahren eine Kindertageseinrichtung besuchen können. Des Weiteren finden Angebote für die Familien statt, um Berührungsängste abzubauen und eine gelingende Gemeinschaft zu fördern, da die Familien untereinander in Kontakt treten und sich über gleiche bzw. ähnliche Lebensumstände austauschen können.

Ebenso wichtig und fest als Programmziel verankert ist das Netzwerk aller beteiligten Akteure, die zum Gelingen der Umsetzung des Programms beitragen. Hierzu zählen beispielsweise

  • die Familienbildungsstätte (FBS)
  • die Caritas und deren Mitarbeiter in den Anschlussunterkünften Marienheim und Winnender Straße
  • die „Anker-Kitas“, die von den Kindern im Anschluss an den Besuch der Spielgruppe besucht werden
  • die kommunale Integrationsförderung mit Dolmetscherpool
  • ehrenamtliche Mitarbeiter

und noch viele mehr. Eine grundlegende Erweiterung des Netzwerks ist geplant.


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