Junge Stadt in alten Mauern

Gesetze


Wärmegesetze

1. EWärmeG/ Das Erneuerbare-Wärme-Gesetz für bestehende Wohngebäude und Nichtwohngebäude

 
Zum 1. Juli 2015 trat das neue das Erneuerbare-Wärme-Gesetz für bestehende Wohngebäude und Nichtwohngebäude (EWärmeG) in Kraft. Es gilt nun auch für Nichtwohngebäude.
Die wichtigsten Neuerungen werden hier beschrieben:
 
Beim Austausch der Heizungsanlage muss ein Anteil an erneuerbaren Energien von 15 % gewährleistet werden,  zum Beispiel durch:
  • 0,07 m² Solarkollektorfläche/m² Nutzfläche
  • Photovoltaikanlage 0,02 kWp pro m² Wohnfläche
  • Heizkessel für feste Biomasse
  • Einzelraumfeuerung für feste Biomasse (30 % der Wohnfläche muss überwiegend beheizt sein)
  • Wärmepumpe mit Leistungszahl mind. 3,5
  • Kraft-Wärme-Kopplung (min. 15 kWh pro m² Wohnfläche)
  • Wärmenetzanschluss (50 % Kraft-Wärme-Kopplung oder min 15% erneuerbare Energien oder Abwärme)

Teilerfüllungsoptionen
  • Durch Biogas oder Bioölnutzung
  • Wärmedämm-Maßnahmen an Dach, Fassade und Kellerdecke
  • Gesamtsanierung
  • Einen energetischen Sanierungsfahrplan

Hier finden Sie die Erfüllungsoptionen für Nichtwohngebäude.
 
Das Gesetz erlaubt an vielen Stellen, bereits durchgeführte Maßnahmen anzurechnen wie z. B. bestehende Solaranlagen oder sehr gute Wärmedämmung.


2. EEWärmeG (Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz) für Neubauten

Das Gesetz zur Förderung Erneuerbarer Energien (EE) im Wärmebereich - Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) - stellt einen wichtigen Baustein im Fördersystem für erneuerbare Energien dar. Es ist am 1.1.2009 in Kraft getreten.


Höhe und Pflichten der EEG-Umlage auf Eigenverbrauch

Wieviel EEG-Umlage muss bei Eigenverbrauch gezahlt werden? Welche Meldepflichten muss ich einhalten?

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