Junge Stadt in alten Mauern
Fahrzeuge mit mobilen Sirenen

Bundesweiter Warntag

Waiblingen testet mobile Sirenenanlagen in Hegnach

Am Donnerstag, 10. September 2026, steht auch Waiblingen ganz im Zeichen des bundesweiten Warntags. Dieser gemeinsame Aktionstag von Bund, Ländern und Kommunen dient dazu, die vorhandenen Warnsysteme auf ihre Funktionstüchtigkeit zu prüfen und gleichzeitig das Bewusstsein für die Bevölkerungswarnung zu stärken. Denn nur wer Warnmeldungen richtig versteht und ihre Bedeutung einordnen kann, ist in der Lage, im Ernstfall schnell und angemessen zu reagieren.

Die Stadt Waiblingen beteiligt sich auch in diesem Jahr aktiv am Warntag. Um 11 Uhr wird durch den Bund eine zentrale Probewarnung über das Modulare Warnsystem (MoWaS) ausgesendet. Diese Warnmeldung wird unter anderem über die Notfall-Informations- und Nachrichten-App NINA, über Cell Broadcast, über Rundfunk und Fernsehen sowie über weitere Warnkanäle verbreitet.

Um 11:45 Uhr erfolgt die Entwarnung über dieselben Kanäle. Seit diesem Jahr ist die Entwarnung auch über Cell Broadcast möglich.

Seit 2023 wird Cell Broadcast in Deutschland zur Bevölkerungswarnung eingesetzt. Dabei handelt es sich um eine Warnmethode über Mobiltelefone, für die keine separate App erforderlich ist. Damit eine Warnmeldung empfangen werden kann, muss das Mobiltelefon eingeschaltet sein, darf sich nicht im Flugmodus befinden und muss über ein unterstütztes Betriebssystem verfügen. Dies ist bei Android ab Version 11 und iOS ab Version 16.1 der Fall.

Ergänzend zu den digitalen Warnkanälen testet die Stadt Waiblingen am Warntag auch ihre mobilen Sirenenanlagen. Die auf Fahrzeugen montierten Sirenen können flexibel in verschiedenen Ortsteilen eingesetzt werden. In diesem Jahr wird der Sirenentest in Hegnach durchgeführt.

Ein einminütiger auf- und abschwellender Heulton weist auf eine akute Gefahr oder eine unmittelbar bevorstehende Gefahrenlage hin. Ein einminütiger gleichbleibender Dauerton signalisiert, dass keine Gefahr mehr besteht.

Die Stadt Waiblingen lädt Bürgerinnen und Bürger ein, ihre Erfahrungen und Wahrnehmungen zum Warntag mitzuteilen. Eine Rückmeldung ist unter www.warntag-umfrage.de möglich.

Weitere Informationen zum bundesweiten Warntag gibt es unter www.bundesweiter-warntag.de