Junge Stadt in alten Mauern

Was Sie tun können

Es sind viele verschiedene Notsituationen denkbar. Je besser Sie sich im Voraus mit möglichen Notsituationen und dem richtigen Handeln befassen und Vorsorge betreiben, desto besser sind Sie im Ereignisfall geschützt.

Die wichtigsten Punkte sind:

  • Essen und Trinken bevorraten: für mindestens drei Tage, besser für zehn Tage
  • Hausapotheke zusammenstellen und aktuell halten: nach Ihrem persönlichen Bedarf
  • Notfallrucksack mit wichtigen Dokumenten, Medikamenten, Verpflegung und Ausstattung packen: wenn Sie Ihr Zuhause verlassen müssen, beispielsweise bei einer Evakuierung
  • Dokumentenmappe mit all Ihren wichtigen Ausweisen, Urkunden und Bescheinigungen erstellen und digital sichern oder an einem anderen Ort hinterlegen, wie beispielsweise bei Verwandten, Freunden oder in einem Bankschließfach
  • Bauliche Vorsorgemaßnahmen prüfen und umsetzen: als Eigentümerin oder Eigentümer aber auch als Mieterin oder Mieter das eigene Zuhause betreffend

Besonders wichtig ist die Vorsorge, wenn Sie auf spezielle Unterstützung oder Hilfsmittel angewiesen sind, beispielsweise aufgrund von körperlichen Beeinträchtigungen. Machen Sie sich im Vorfeld Gedanken, was Sie benötigen und beziehen Sie Ihr Umfeld mit ein. Vorbereitung muss nicht aufwendig sein, sie ist aber oft individuell.

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) hat einen Ratgeber zum Vorsorgen für Krisen und Katastrophen verfasst und im Oktober 2025 aktualisiert. Der Ratgeber fasst Vorsorge- und Handlungsempfehlungen für verschiedenen Notsituationen zusammen und enthält zudem eine nützliche Checkliste.

Für Kinder und Jugendliche gibt es ebenfalls auf der Seite des BBK viele Informationsmaterialien und auch Spiele, in denen das Wissen um die Themen Vorsorge und richtiges Handeln in Notsituationen getestet werden kann. Schauen Sie gerne vorbei!

Weitere Informationen erhalten Sie mit Klick auf die unterlegten, wichtigen Punkte.