Junge Stadt in alten Mauern

Klimawandel

Klimanotstand

In Baden-Württemberg setzen bisher vier Städte auf dieses Mittel, andere verweigern sich.

Folgen des Klimawandels


KLIMOPASS

Klimawandel und modellhafte Anpassung in Baden-Württemberg

Der Ministerrat hat im Mai 2010 das neue Forschungsprogramm "Klimawandel und modellhafte Anpassung in Baden-Württemberg (KLIMOPASS)" beschlossen. Das Forschungsprogramm hat zum Ziel, den Klimawandel mit seinen Folgen und die Möglichkeiten für Anpassungsmaßnahmen für Baden-Württemberg zu untersuchen. Kommunale Klimaanpassung durch Landschaftsplanung:
Das Untere Remstal als Modell für Baden-Württemberg - ein gemeinsames Projekt der TU Berlin und den Gemeinden des Planungsverbandes Unteres Remstal (PUR).

KlimaScout

Das Wiki zur Anpassung an den Klimawandel für Kommunen und BürgerInnen

Durch den Klimawandel ergeben sich neue Herausforderungen für Städte und Gemeinden. Neben Vermeidung von Treibhausgasen rückt die An- passung an die Folgen des Klimawandels wie z.B. Hitze, Überschwemmungen und Stürme zunehmend in den Fokus der Entwicklung. Um den Folgen zu begegnen, unterstützt der KlimaScout Kommunen beim Einstieg in strukturierte Anpassungsaktivitäten.


Klimawandel und Anpassung

Der Klimawandel ist nicht nur ein globales Problem. Auch in Baden-Württemberg hat sich das Klima im Laufe des letzten Jahrhunderts spürbar verändert. Um auf die Auswirkungen angemessen zu reagieren, hat das Land frühzeitig damit begonnen, den Klimawandel und seine Auswirkungen zu erforschen.

Monitoring-Bericht zum Klimaschutzgesetz Baden-Württemberg


Das Umweltministerium und die LUBW haben gemeinsam den ersten Monitoring-Bericht zum Klimaschutzgesetz Baden-Württemberg vorgestellt. Der Bericht beschreibt die wesentlichen Folgen des Klimawandels sowie die Umsetzung und Wirkung wichtiger Anpassungsmaßnahmen. Er ist im Klimaschutzgesetz Baden-Württemberg (KSG) verankert und wird alle drei Jahre fortgeführt. Neun Bereiche aus der Anpassungsstrategie des Landes werden beleuchtet: Wald und Forstwirtschaft, Tourismus, Landwirtschaft, Gesundheit, Boden, Stadt- und Raumplanung, Naturschutz und Biodiversität, Wirtschaft und Energiewirtschaft, Wasserhaushalt.

Klimalotse

Der Klimalotse ist ein Leitfaden, der Sie dabei unterstützt, die Risiken des Klimawandels zu umschiffen und Chancen gezielt zu verfolgen. Er richtet sich vor allem an Entscheidungsträger in Städten und Gemeinden, etwa in Umweltämtern oder in der Stadtplanung. Spezielles Vorwissen zu den Folgen des Klimawandels ist zur Bearbeitung nicht notwendig.



Strategien zur Klimaanpassung immer wichtiger

Neben der eigentlichen Vermeidung des Ausstoßes von Klimagasen wie Kohlendioxid, beispielsweise. durch Energieeinsparung und Einsatz regenerativer Energien, wird es immer wichtiger, sich den Folgen des bereits begonnenen Klimawandels zu stellen und sich diesem anzupassen.
Insbesondere wird die Zahl der durch Hitzestress betroffenen Menschen in Zukunft deutlich ansteigen, aber auch Themen wie Hochwasserschutz spielen eine sehr wichtige Rolle.
 
Nun hat das Umweltministerium Baden-Württemberg mitgeteilt, dass der Ministerrat in seiner Sitzung am 28. Juli 2015 die „Strategie zur Anpassung an den Klimawandel in Baden-Württemberg“ verabschiedet hat. Sie umfasst eine landesweite Darstellung der Risiken und Chancen der Folgen des
Klimawandels sowie hieraus abgeleitet insgesamt 76 Empfehlungen für mögliche Anpassungs-maßnahmen.
Die Anpassungsstrategie deckt so unterschiedliche Handlungsfelder wie die Bereiche Gesundheit, Stadt- und Raumplanung, Wald- und Forstwirtschaft, Tourismus, Naturschutz und Biodiversität oder Wasserhaushalt ab.  
Auch die Stadt Waiblingen beschäftigt sich verstärkt mit dem Thema Klimaanpassung. Im Rahmen des vom Land geförderten Projektes KLIMOPASS  werden die Maßnahmen zur Klimaanpassung im Zusammenhang mit  der Fortschreibung des Landschaftsplanes der Kommunen des Planungsverbandes Unteres Remstal  (PUR) erarbeitet. Handlungsfelder sind dabei die Themen Boden, Naturschutz und Biodiversität, Wasserhaushalt, Stadt- und Raumplanung sowie Gesundheit. Projektpartner sind neben den PUR Gemeinden auch die Technische Universität Berlin sowie die Planungsgruppe Landschaftsarchitektur und Ökologie.  
Auch im Rahmen dieses Projektes wird es eine entsprechende Öffentlichkeitsarbeit geben.


Studie: Bis zu fünf Meter höherer Meeresspiegel

Klimaforscher haben an Modellen aus der letzten Warmzeit errechnet, was geschieht, wenn der Eisschild der Westantarktis abschmilzt. Der Fall könnte schneller eintreten als angenommen – vorausgesetzt, der Mensch macht weiter wie bisher.

Die fünf Säulen des Paris-Abkommens

Unter der strengen französischen Führung und nach langer Vorbereitung in einem historischen „Klimamarathon“ von Vorverhandlungen des zurückliegenden Jahres ist es gelungenen, ein neues Weltklimaabkommen vorzulegen, dem 195 Nationen dieser Welt in einem feierlichen Akt zugestimmt haben.
Das Parisabkommen löst das Kyoto-Protokoll in 2020 ab und regelt die langfristige globale Zusammenarbeit im Klimaschutz und bei der Bewältigung der Folgen des Klimawandels in einer rechtsverbindlichen Form. Es wird am „Tag der Erde“ am 22. April 2016 bei einer Sitzung der Vereinten Nationen in New York durch die Staats- und Regierungschef unterzeichnet und tritt in Kraft, wenn „mindestens 55 Staaten mit insgesamt mehr als 55% der weltweiten Emissionen“ das Parisabkommen in Ihren Parlamenten ratifizieren.

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