Förderprogramm Biotopvernetzung
Obstbaumhochstämme für den Außenbereich und neu: ein Baum für den Hausgarten
Bei der Obstbaum-Hochstammaktion 2025 wurden 316 Bäume gepflanzt. Die nächste Aktion findet aktuell statt. Wichtig: Es besteht im Rahmen einer Sonderaktion auch die Möglichkeit ein Baum/Großstrauch für ein Grundstück im Siedlungsbereich (Vor-/Hausgarten) zu beantragen. Dazu gibt es - neben der gewohnten Baumliste für die Obstbaumwiesen im Außenbereich (im Bestellformular) - eine spezielle Liste für den Siedlungsbereich (s.u.). Pro Antragsteller können in Summe max. 5 Bäume bestellt werden. Sie erreichen das Formular für die ausschließlich digitale Antragstellung ab 17.9.2026 bis einschließlich 21.10.2026 hier
Die Ausgabe der Bäume erfolgt am 13. und 14. November 2026 (Ort und Zeit s. Antragsformular)
Das Programm verbindet die Ziele des Naturschutzes mit den Zielen der Klimaanpassung. Insbesondere die Siedlungsbereiche heizen sich im Zeitalter der Klimaerwärmung immer stärker auf. Bäume/Gehölze bringen Blattwerk, Biomasse und Schatten in den Siedlungsbereich. Sorgen für kühlere, wohltuende Zonen. Neben heimischen Laubbaumarten wie Hainbuche, Hasel, Kornelkirsche und Weißdorn sind auch einige von Experten empfohlene Arten südlicher Herkunft dabei. Sie sind resistent gegenüber Trockenheit und Hitze und bringen Schatten in unseren Siedlungsraum. Beispielsweise der aus Persien stammende Eisenholzbaum mit einer schönen Laubfärbung, oder die Blumenesche und die Hopfenbuche aus Südeuropa.
Über das neu angebotene Förderprogramm besteht aber auch die Möglichkeit einen Wildobst- oder Kulturobstbaum auszuwählen und so neben dem Schatteneffekt auch noch die künftige kleine Eigenversorgung an Obst zu gewährleiten. Bsp.: Elsbeere, Mehlbeere, Felsenbirne, Mispel, weiße Maulbeere.
Bei den Kulturobstbäumen wird ein breites Angebot an Obstarten abgedeckt vom Apfel, der Birne, über die Zwetschge und den Pfirsich bis zur Mandel. Dabei wurde bei den Sorten darauf geachtet, dass es Unterschiede gibt in der Reife, Lagerfähigkeit aber auch der Wuchsform. Weitere Infos in der Liste: Obst-Bäume Siedlungsbereich
Gleichzeitig stellen die Obstbäume ein wichtiges Blühangebot für Insekten dar, fördern also auch die Artenvielfalt - und Obstbäume geben dem Haus ein "Gesicht".
Grundsätzlich sind die für den Siedlungsbereich angebotenen Obstbäume Halbstämme, diese lassen sich leichter auch auf engeren Grundstücken platzieren. Alle übrigen Laubbäume für den Siedlungsbereich werden in unterschiedlichen Wuchsformen angeboten und mit Wurzelballen.
NUTZEN SIE DAS ANGEBOT!
Anbei die Förderrichtlinien als pdf
Über den nachstehenden Link erhalten Sie eine anschaulichen Pflanzanleitung für Streuobst-Bäume.
Pflanzanleitung_Streuobstbaeume.pdf
Liste Streuobstbäume Außenbereich
Grünlandstreifen-/Uferrandstreifen-Programm
Die Stadt Waiblingen bietet in der Regel im Frühjahr ihre Förderprogramme zur Biotopvernetzung an. Eigentümer und Bewirtschafter von landwirtschaftlich genutzten Grundstücken auf Waiblinger Markung sind aufgerufen, schon jetzt die Teilnahme am „Grünlandstreifen- oder „Uferrandstreifen-Programm“ oder auch die Anlage von „Lerchenfenstern“ einzuplanen.
Die Teilnehmer erhalten Ausgleichszahlungen, wenn sie sich vertraglich verpflichten, einen Randstreifen im Außenbereich einer Ackerfläche neu anzulegen und diesen fünf Jahre lang naturnah zu bewirtschaften. Anträge können bis spätestens 31. März abgegeben werden. Alle Programme stehen unter dem Vorbehalt verfügbarer Haushaltsmittel.
Biotopverbund in der Feldflur
Die Stadt engagiert sich auf ihren Flächen mit der Einsaat von Buntbrachemischungen mit Wildkräutern. Mit der Revitalisierung städtischer Flächen im Gewann Äspach auf Gemarkung Hohenacker wurde im Winter 2023/24 begonnen. Gerade Bodenbrüter wie das Rebhuhn, aber auch andere Vogelarten und Insekten profitieren davon. Wichtig ist eine zielgerichtete Pflege der Flächen. Auch Landwirte beteiligen sich und können das Förderprogramm in Anspruch nehmen.
Informationen hierzu finden Sie in unseren Flyern, für weitere Informationen stehen wir gerne zur Verfügung WN 5001-3260 oder e-mail: umwelt(at)waiblingen.de:
Den Förderantrag finden Sie hier: