Junge Stadt in alten Mauern
Zauneidechse

Artenschutz

Volksbegehren Artenschutz

Bienenschutz? Nicht um jeden Preis

Unter dem Motto „Rettet die Bienen“ setzt sich das Institut „Pro Biene“ mit einer Volksbewegung für die Artenvielfalt ein. Viele Bauern sehen jetzt ihre Existenz gefährdet, denn ganz ohne Pestizide könne keine Landwirtschaft betrieben werden. Vor allem Kunden müsstenumdenken, dass der Apfel nicht perfekt aussehenmuss.

Biodiversität in Waiblingen

Der Begriff „Biodiversität“ setzt sich aus den Worten "Bios„ (griechisch, =„Leben“) sowie „Diversitas“ (lat., =„Vielfalt“) zusammen und bezeichnet die gesamte Vielfalt des
Lebens, die aus drei verschiedenen Ebenen aufgebaut ist:
1) Vielfalt der Ökosysteme (Lebensräume wie Meere, Wälder, Wiesen oder Moore,…)
2) Vielfalt der Arten (Tiere, Pflanzen, Mikroorganismen,…)
3) Vielfalt der Gene (Rassen, Sorten,…)

Alle Ebenen stehen unter starken Wechselbeziehungen.Die Waiblinger Biodiversitätsstrategie verfolgt das Ziel, die Lebensräume heimischer Tier- und Pflanzenarten zu erhalten und Verbesserungen zu schaffen. Aus aktuellem Anlass ist das Thema Insektenförderung sehr präsent.

Kunterbuntes Saatgut für die Artenvielfalt wieder erhältlich!

Passend zur diesjährigen Remstal-Gartenschau haben Gartenbesitzer und Landwirte wieder die Möglichkeit, Saatgut für die Artenvielfalt bei der städtischen Abteilung Umwelt kostenlos zu bestellen. Wildbienen, Schmetterlingen und anderen Insekten können somit wertvolle Lebensgrundlagen geboten werden. Wie letztes Jahr stehen die „Feldblumenmischung“, die „Blühende Landschaft mit einjährigen Kulturpflanzen“, die „Blühende Landschaft mit mehrjährigen Pflanzen“ sowie „Fett-/Frischwiese“ zur Verfügung. Die Bestellungen bitte an: Informationen unter Tel. WN 5001-3260 und -3261.

Anleitung: Informationen zuu den Saatgutmischungen:

Biologische Artenvielfalt

Die LUBW informiert über die Stärkung der biologischen Vielfalt in Baden-Württemberg
In der 50. Ausgabe der LUBW-Veröffentlichung „Naturschutz-Info“ stehen die in Baden-Württemberg ergriffenen Maßnahmen im Fokus.


Für Bienen und Käfer: In Bebauungsplänen sind naturferne Vorgärten künftig tabu

Sie sind weiß, sauber und gut zu reinigen – mit Gärten haben sie allerdings wenig zu tun. Weil sie sich auf die Insektenvielfalt, aufs Kleinklima und den Boden katastrophal auswirken, hat die Stadt Schottergärten nun den Kampf angesagt. In den künftigen Bebauungsplänen wird festgelegt, dass zu Vorgärten zwingend Pflanzen gehören sollen. Schottergärten mit einer einzigen Buchskugel oder einsamem Pampasgras sind damit tabu.

    Förderung der Artenvielfalt in Waiblingen

    Vortragsabend "Das heimliche Insektensterben"Im Rahmen der Nachhaltigkeitstage Baden-Württemberg und des Tages der Umwelt veranstaltete die Stadt Waiblingen, Abteilung Umwelt gemeinsam mit dem BUND, Ortsgruppe Waiblingen einen Vortragsabend zum Thema Artensterben und Artenvielfalt. Das Thema ist endlich in den Köpfen angekommen, die Landwirtschaft als die vermeintlich Schuldige
    ausgemacht. Doch halt, sagt Professor Johannes Steidle von der Uni Hohenheim.
    Zwar sei die Landwirtschaft mit eine der Hauptursachen. „Aber es ist nicht ihr Problem allein.“
    Flächenverbrauch, Klimaveränderungen. Teilnehmer Podiumsdiskussion von links nach rechts:
    • Frieder Bayer, BUND, Ortsgruppe Waiblingen
    • Volker Escher, Landwirt aus Waiblingen-Hegnach
    • Birgit Priebe, Baubürgermeisterin Stadt Waiblingen
    • Werner Boßler, Abteilungsleiter Grünflächen und Friedhöfe
    • Prof. Dr. Johannes Steidle, Universität Hohenheim

      Postive Resonanz - Kunterbuntes Saatgut für die Artenvielfalt kostenlos erhältlich!

      Wer Schmetterlingen, Wildbienen und anderen Insekten eine besonders wertvolle Lebensgrundlage bieten mochte, hatte dazu mit den Saatgutmischungen die Gelegenheit, die von der städtischen Abteilung Umwelt angeboten wurden und die für landwirtschaftliche Flächen (Randstreifen) ebenso geplant waren wie für Gärten.

      Zur Verfügung standen die einjährige Feldblumenmischung, die „Blühende Landschaft“ mit einjährigen Kulturpflanzen, die „Blühende Landschaft“ mit mehrjährigen Pflanzen sowie die Fett-/Frischwiese ebenfalls als mehrjährige Mischung.

      Das Saatgut, das nach dem Erblühen auch das Auge erfreut, war kostenlos erhältlich. Die Fläche musste sich in Waiblingen oder in den Waiblinger Ortschaften befinden.


        Artensterben - was können wir tun?


        Projekte zum Schutz von Wildbienen


        Projekt zum Nachhaltigen Fischbesatz in der Rems

        des Fischereivereins Waiblingen

        Ziel des Projekts ist es in der Rems die gefährdeten Bachforellen wieder anzusiedeln und gemeinsam mit der Jugendgruppe des Fischereivereins Waiblingen, das Verständnis für die Natur und ihre Lebewesen zu schulen.

        Start der landesweiten Artenkartierung heimischer Amphibien- und Reptilien in Baden-Württemberg

        LUBW_Springfrosch In Baden-Württemberg werden ab sofort zahlreiche ehrenamtliche Helferinnen und Helfer mit soliden Kenntnissen über die heimische Amphibien- und Reptilienwelt gesucht.

        Sie können die Naturschutzverbände und die LUBW Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz bei einer umfassenden Artenkartierung unterstützen.

        Interessierte können sich über die Webseite der LUBW (www.artenkartierung-bw.de) als Kartierer bewerben. Hier finden sie die Steckbriefe der Tiere sowie eine detaillierte Kartieranleitung. Die Kartiererinnen und Kartierer erhalten eine kleine Aufwandsentschädigung

        Interessante Informationen erhalten Sie auf den Seiten der LUBW.

        Salamandersterben am Hörschbach

        Ein trauriger Anblick bot sich dem Beinsteiner Daniel Hoefer bei einem Spaziergang amOrtsrand: Gleich vier tote Feuersalamander lagen auf der Straße am Hörschbach. Ob der Fund damit zu tun hat, dass das Gewässer trocken gefallen ist? Viele Beinsteiner machen sich jedenfalls Sorgen um das Bächlein.

        Projekt Artenschutz am Haus

        image_manager__fe_fullwidth_mauersegler_bg_fein_1 Artenschutz am Haus ist ein Projekt des Landkreises Tübingen, gefördert durch die Stiftung Naturschutzfonds Baden-Württemberg, das im Sommer 2014 gestartet wurde. Schwerpunkte sind Öffentlichkeitsarbeit, konkrete Beratung z. B. von Bauherren und Architekten sowie die Weiterentwicklung fachlichen Informationsmaterials. Das Projekt beschränkt sich auf Tierarten (Pflanzen werden nicht behandelt) und hat gebäudebewohnende Arten im Fokus.
        Weitere Informatinen erhalten Sie unter www.artenschutz-am-haus.de.


        Natur- und Artenschutz in der Bauleitplanung


        Kontakt